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Hohe Salve "erlifteln"

NEU: Mit dem Keat Lift ins Wanderparadies

Aus der Ferne sind Kuhglocken zu hören. Die kleinen Steine knirschen, geben jedem Schritt seinen eigenen Ton. Neben dem Weg lässt sich ein weißer Schmetterling nieder. Er zieht kurz die Aufmerksamkeit auf sich, der Blick schweift weg vom imposanten Kaiser. 1.500 Meter Seehöhe. Die Neuheit im Hexenwasser hat es in sich.

Lifteln im Hexenwasser

Es ist der sagenhafte Ausblick auf den Kaiser, der einen an der Bergstation des Keat Liftes als erstes empfängt. Ein grandioser Vorgeschmack auf das, was den Wanderer die kommenden Stunden erwartet. Dass dieses besondere Naturerlebnis an der Hohen Salve auch für Familien und untrainierte Wanderer möglich ist, dafür sorgt ab dem 14. Mai der neue Keat Lift. Vom Hexenwasser auf 1.150 Metern schwebt man mit dem neuen Keat Lift entspannt auf 1.500 Meter Seehöhe. Stille unterbrochen von den Klängen der Natur, einsame Pfade, frische Alpenluft und dann ist da plötzlich die Qual der Wahl.

Einer von zehn

Die erste Almhütte schmiegt sich geradezu in die Landschaft, zeugt von alter Tiroler Tradition. Auf Infotafeln wird das Almleben näher gebracht. Ein Stück weiter plätschert kristallklares Quellwasser in einen Brunnentrog. Trinkwasser für durstige Wanderer. Wer mit Bedacht trinkt, merkt, dass auch Wasser seinen ganz eigenen Geschmack hat. Hier auf 1.500 Metern Seehöhe entspringen die Quellen des Salvenberges, tritt das frische Wasser ans Tageslicht. Das leichte auf und ab des Weges wirkt meditativ. Die Aussicht auf grandiose Blicke ins Inntal, Richtung Wildschönau und auf den Guffert verführen den Quellwanderweg, der einmal rund um die Hohe Salve führt, weiterzugehen. Noch dazu, wo die Rigialm auf halber Strecke zur Rast einlädt. Andererseits lockt dieser eine Weg nach oben hier am Südhang des Savenberges. Endstation Gipfel. Ja, wer die Wahl hat, der hat bekanntlich die Qual. Zehn leichte, idyllische Wanderwege stehen ab der Bergstation des Keat Liftes zur Auswahl. Eine der Wanderrouten ist die besagte Quellwanderung. Der „Drei Seenweg“, führt an drei wunderschön gelegenen Naturteichen vorbei. Wen es nach oben zum Gipfel lockt, der kann die Hohe Salve auf dem gut ausgebauten Weg über den Südhang erwandern oder etwas abenteuerlicher dem Gipfeltrail folgen. Auf jeden Fall lohnt sich der Aufstieg für Entdecker und kulinarische Genießer.

Geheimtipp Schlechtwetter

Das Wandern auf 1.500 Metern Seehöhe ist ein echtes Gesundheitswandern. Bei heißen Temperaturen wirkt die Kühle der Berge erfrischend und belebend. Das entspannte Gehen beruhigt. Das Panorama lässt den Alltag vergessen. Und vor allem die Ruhe der Bergwelt macht ein Abschalten einfach. Ganz speziell ist die Atmosphäre bei schlechtem Wetter. Natürlich ist ein strahlender Tag mit grandiosem Weitblick atemberaubend, doch die wolkenverhangenen Berge, die aufkommenden Nebelschwaden und dieses ganz eigene Licht eines Schlechtwettertages, das das Gras noch grüner erscheinen lässt, ist für Bergliebhaber ein echter Geheimtipp. Noch dazu wo der Keatlift überdacht und damit wettergeschützt ist, die Wege optimal ausgebaut sind.

Wenn der Wind singt

Im Kessel bilden sich kleine Bläschen. Ein leises Zischen ist zu hören, als sie den Teig langsam hinein sinken lässt. Flink ergreifen ihre Hände die nächste Teigkugel und Sekunden später gleitet der ein weiterer Tiroler Kiachl in das heiße Fett. Jeden Mittwoch und Donnerstag „ziacht“ und bäckt die Wirtin der Gipfelalm Hohe Salve echte Tiroler Kiachl. Die Belohnung für den Aufstieg zum Gipfel könnte köstlicher nicht sein.Wobei die Wanderung zum Gipfel dank der Bergidylle des Salvenberges schon eine Belohnung für sich ist. Mit dem Keat Lift beträgt der Höhenunterschied zur Hohen Salve nur rund 300 Meter und ist damit ideal für Familien. Wer seinen Entdeckergeist auf der Hohen Salve noch Nahrung geben möchte, der kann die Windharfe mit etwas Gefühl zum Singen bringen. Oder man taucht an den zwölf Sonnenuhrstationen in die faszinierende Welt der Zeit ein. Bis es Zeit wird zurückzugehen oder fahren, je nachdem wie fit die Wanderfüße noch sind. Auf jeden Fall sollte man noch etwas Zeit einplanen für einen ganz speziellen Platz am Salvenberg.

Gelandet im Hexenwasser

Das Wasser plätschert in seinem ganz eigenen Tempo, treibt rhythmisch das Rad der alten Mühle an. Die aufspritzenden Tropfen erzeugen eine feine Wasserwand, in der sich das Sonnenlicht fängt. Doch der Geruch von frisch gebackenem Brot treibt einen weiter. Die Wirtin von der Stöcklalm knetet mit Leidenschaft den Teig, während der Brotlaib im Steinofen schon mit seiner knusprig braunen Kruste lockt. Standort: Hexenwasser.
Wer nach der idyllischen Wanderung noch so richtig ins Staunen geraten möchte, der sollte beim Hexenwasser, direkt an der Talstation des Keat Liftes vorbeischauen. Für die Kinder heißt es hier spielen und entdecken. Alte Traditionen entführen Groß und Klein in das Leben von einst, der Barfußweg sorgt für Entspannung der beanspruchten Wanderfüsse und faszinierende Einblicke in die Welt des Wassers locken beim Blauen Wunder. Auch heuer steht die Quelle ganz im Mittelpunkt des Hexenwassers mit neuen Stationen und neuen Wundern, die es zu erforschen gilt. Musikalische Veranstaltungen und traditionelle Almfeste runden die Sommersaison rund um die Hohe Salve ab. Nur gut, dass vom 14. Mai bis zum 23. Oktober Zeit zum Erkunden des Hexenwasser und der Hohen Salve ist.

Hexenwasser Hochsöll

Hexenwasser Hochsöll
Hexenwasser Hochsöll

Täglich erleben Klein und Groß die 60 feucht-fröhlichen Stationen des Hexenwasser in Söll. Auf dem längsten Barfußweg in Österreich, geht man über Stock und Stein, durch Bach und Wiesen. Mehr Infos